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Kursverlauf und Inhaltsverzeichnis  -  Treffen 4 mit den Kapiteln 6 + 7  -  Überblick über Kapitel 6 +7

 

 

 

Treffen 04: Kapitel 6 „Der besondere Charakter der schriftli­chen Überlieferungen von den Vätern“ (1Mose 12–50 / S. 20–22) — Kapitel 7 „Zum Segen für die Welt bestimmt: Das Volk Israel“ (1Mose 12,1–7 / S. 23–26)

  

(Dauer eines Treffens: 2 Stunden)

 

1. Begrüßung

 

2. Kurzandacht: Losungen – oder Bibeltext und Gebet (KT)

 

3. Kurzer Überblick über Kapitel 6 „Der besondere Charakter der schriftlichen Überlieferungen von den Vätern (1Mose 12–50) und Ka­pitel 7 „Zum Segen für die Welt bestimmt: Das Volk Israel (1Mose 12,2)

 

4 Für diesen Überblick enthält die Daten-CD zu „Treffen 04 mit Kapitel 6 + 7“ unter Nr. „00 Überblick über Kap. 6 + 7“ eine verkürzte Zusammen­fassung von Kapitel 6 und 7, die MOD kopieren (Überblick im pdf-Format) und bei Bedarf auch am PC überarbeiten kann (Überblick im doc-Format). Die KT haben den Bibelleseplan bearbeitet und auch die Kapitel 6 und 7 gelesen. Der kurze Überblick (15 bis maximal 20 Min.) soll sie nur noch einmal an das zu Hause Gelesene erinnern. Diesen Überblick von Treffen 04, in dem sämtliches im Folgenden aufgelistetes Anschauungsmaterial eingearbeitet ist, finden Sie unter Überblick über Kap. 6 + 7 auf dieser Homepage.

3  00 Überblick über Kap. 6 + 7.

4 Für diesen Überblick bietet die Daten-CD unter „Treffen 04 mit Kapitel 6 + 7“ ferner folgen­­des Anschau­­­ungs­mate­rial, das bereits in „00 Überblick über Kap. 6 + 7“ eingearbeitet ist. Es kann per Beamer aufgerufen werden:

3  01 Zu Kap. 6.1b: Bild Sphinx und Pyramiden von Gizeh (Foto Alexander Schick © www.bibelausstellung.de): Als Josef – wohl im 17. Jh. v. Chr. – nach Ägypten kam und wenig später seine Sippe nachholte, da waren die Pyramiden von Gizeh mit Sphinx schon ungefähr 800 Jahre alt.

3  02 Zu Kap. 6.1b: Die Abb. Gottesbrille visualisiert den Gedanken, dass man Welt und Leben von Gott her anders betrachtet als ohne Glauben.

3  03 Zu Kap. 6.1c: Die Karte Jakobs Weg (DWdB AT II Nr. 2b) zeigt jene Orte, in denen Jakob nach dem 1. Mosebuch gelebt hat.

3  04 Zu Kap. 6.1c: Bild Jakobsbrunnen bei Sichem: Dieser uralte Brunnen – er befindet sich heute in der Krypta einer Kirche nahe von Nablus – spielt auch im NT eine Rolle, und zwar in einem Gespräch Jesu mit einer samaritanischen Frau an eben diesem Brunnen (Joh 4,1–42).

3  05 Zu Kap. 6.1c: Die Karte zeigt Josefs Weg nach Ägypten (DWdB AT II Nr. 3b).

3  06 Zu Kap. 6.1c: Bild Zisterne in der Sinaiwüste (Foto Nicole © Alexander Schick): Das Bild zeigt eine Zisterne in der Sinaiwüste. Eine ähnliche Zisterne bei Dotan (Kanaan) spielt in der Josefsgeschichte eine Rolle. Sie diente Josefs Brüdern als Verließ für Josef.

3  07 Zu Kap. 6.1c: Das Bild Rekonstruiertes antikes Haus eines vornehmen Ägypters (Foto Alexander Schick © www.bibelausstellung.de) mag uns an das Haus von Potifar denken lassen, der ein Hoher Beamter des Pharaos war. In seinem Haus diente Josef einige Zeit als Sklave.

3  08 Zu Kapitel 6.2: Abb. Einer repräsentiert alle.

3  09 Vor Kap. 7.1: Karte Abrahams Weg von Ur bis Haran (DWdB AT I Nr. 4b).

3  10 Vor Kap. 7.1: Die Karte zeigt Abrahams Weg von Haran bis Kanaan (DWdB AT I Nr. 4c).

3  11 Zu Kap. 7.1: Die Abb. Bund will den Bund zwischen den ungleichen Bun­des­partnern Gott und Mensch veranschaulichen.

3  12 Zu Kapitel 7.1: Abb. Gott handelt durch Menschen an Menschen.

3  13 Zu Kap. 7.4: Bild Altar von Arad (Mitte 10. Jh. v. Chr.): Im Jahwetempel vom Tell Arad in der Negev-Wüste steht dieser Brandopferaltar.

3  14 Nach Kap. 7.4: Bild Patriarchenheiligtum in Hebron von außen (Foto Alexander Schick © www.bibelausstellung.de): Über der Höhle von Mach­pela, die Abraham als Erbbegräbnisstätte für seine Frau Sara erwarb und in der später Abraham selber und seine direkten Nachkommen beigesetzt wurden, errichtete König Herodes am Ende des 1. Jhs. v. Chr. ein Heiligtum, das im Laufe der Zeit Ergänzungen wie die Minarette erfahren hat. Der herodianische Bau ist an den hohen Mauern mit den großen Steinen zu erkennen, die 13 m hoch sind und einst einen rechteckigen Hof von 57 mal 34 m Fläche umgaben.

3  15 Nach Kap. 7.4: Bild Patriarchenheiligtum von innen (Foto A. Schick © www.bibelausstellung.de): Der marmorne, rot-weiße und schwarz überdachte Bau rechts von der Bildmitte ist ein „Kenotaph“, d. h. ein „leerer Sarg“; die To­ten liegen ja in der Höhle von Machpela unterhalb des Heiligtums begraben. 6 Kenotaphe – wir sehen nur einen – sollen an Sara und Abraham, Lea und Jakob sowie Rebekka und Isaak erinnern. Das Patriarchenheiligtum dient heute Juden und Moslems als Synagoge bzw. als Moschee. Stamm­vater beider Völker ist nach der Bibel ja Abraham, der Vater von Ismael und Isa­ak.

­3  16 Zu Kap. 7.5: Abb. Zum Segen für die Welt bestimmt: Gott « Abraham: Abraham antwortet auf Got­tes Ruf mit gehorsamem Vertrauen; Abraham ® Israel und Israel ® Gott: Abraham ist der Stammvater des Volkes Israel, das in der Glaubensgemeinschaft mit Gott leben soll; Israel ® Völker und Völker ® Gott: Israel ist berufen, den fern von Gott lebenden Völkern seinen Glauben an den einen und wahren Gott zu bezeugen, damit sie des Segens der Gemeinschaft mit Gott teilhaftig werden.

 

4.  Gespräch über die Kapitel 6 und 7 inklusive einer Pause (15 Min. [insgesamt 75 Minuten: 60 Min. Gespräch und 15 Min. Pause])

 

5.  Möglicher Impuls: Einzelarbeit – danach Plenum: Besinnung über „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ (1Mose 12,2)

4  Die Kopiervorlage zu diesem Impuls befindet sich auf der Daten-CD zu „Treffen 04 mit Kapitel 6 + 7“ unter Nr. 17 Kopiervorlage zum Impuls zu 1Mo­se 12,2 (die Kopier-Vorlagen der Daten-CD liegen im doc- und im pdf-Format vor).

„Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ (1Mose 12,2): Wie Gott Abra­ham zum Segens­mittler machte, so segnet er auch uns mit geistigen, materiellen oder auch geist­­lichen Gü­tern und Ga­ben, damit wir sie nicht nur für uns gebrau­chen, sondern dadurch auch an­de­ren Menschen zum Segen werden. Damit wir ab­ge­ben von dem, was Gott uns schenkte. Damit wir teilen und verteilen, was Gott uns zu­ge­teilt hat. Damit wir einander dienen und för­dern mit den Fähigkeiten und Gaben, mit de­nen Gott uns ausgestattet hat. Es wird uns vielleicht überraschen, wenn wir uns einmal bewusst machen, mit welchen Gaben Gott uns geseg­net hat.

 1.  Denken Sie ein wenig darüber nach, mit welchen Gaben Gott Sie persönlich gesegnet hat.

 2.  Machen Sie sich bewusst, wo Sie Ihre Gaben für andere Menschen einsetzen.

 3.  Wie verstehen Sie 1Petr 4,10–11: „Dient einander mit den Fähigkeiten, die Gott euch geschenkt hat – jeder und jede mit der eigenen, besonderen Gabe! Dann seid ihr gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes. Wenn jemand die Gabe der Rede hat, soll Gott durch ihn zu Wort kom­men. Wenn jemand die Gabe der helfenden Tat hat, soll er aus der Kraft handeln, die Gott ihm verleiht“ (Übersetzung GNB)?

Die KT sollen die Punkte  und ‚ – jede(r) für sich – bearbeiten.

Austausch über das Verständnis von 1Petr 4,10–11 (Aufgabe ƒ) im Plenum. Die vor­aufgehenden persönlichen Fragen nicht im Plenum besprechen, es sei denn, dass KT von sich aus Persönliches in das Gespräch einfließen lassen.

 

6.  Schlussbesinnung

 

a) Kurzfilm „Sara und Abraham: Glauben heißt hoffen (1Mose 18)“

Die Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart hat die empfehlenswerte Film-Serie „Begeg­nung mit der Bibel“ als preisgünstige Doppel-DVD (30,00 €) herausgebracht. 15 der 21 spannenden Kurzfilme von 15 bis 20 Min. Dau­­er bringen bedeutungsvolle Gestalten bzw. Epochen der Bibel anschau­lich und lebensnah in den Bibelkurs „Kein Buch mit sieben Siegeln!“ ein. Der Film „Sara und Abraham: Glauben heißt hoffen“ befin­det sich auf der DVD I (Nr. 1 der Gesamtserie). Bestellung über den Buchhandel oder direkt bei der Deutschen Bibelgesellschaft (www.bibel­on­line.de bzw. Tel. 0800 242 3546 bzw.): „Begegnung mit der Bibel“ 2 DVD in DVD-Box, 24-seitiges Booklet, Gesamtspieldauer 370 Min., ISBN 978-3-438-06193-5.

Der Film DVD I Nr. 1„Sara und Abraham: Glauben heißt hoffen (1Mose 18)“ dauert 17 Minuten. – Nachdem die KT sich zu Hause und in diesem Treffen mit den Abraham/Sara-Geschichten beschäf­tigt haben, werden sie den Film nicht nur unmittelbar verstehen, sondern er bietet ihnen auch lebendige An­schauung vom alltäglichen Leben in der Erzväterzeit.

 -  Vorführung des Films „Sara und Abraham: Glauben heißt hoffen“. Dauer: 17 Minuten.

 - Möglichkeit eines kurzen Gesprächs über den Film im Plenum – oder den Eindruck des Films unkommentiert im Raum stehen lassen.

b) Lied – Vaterunser – Bitte um Gottes Segen

 

7. Vorbereitung von Treffen 5 mit Kapitel 8 inklusive Bibelleseplan („Kein Buch mit sieben Siegeln!“ S. 27–32); Fragen notieren!

 

 

 

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