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Einladung zu einer 3-teiligen Bildervortragsreihe

„Israel und Kleinasien in Bild und Wort“ Referent Pastor i.R. Dr. Hermann Mahnke

jeweils um 19.00 Uhr im Evangelischen Studienhaus Göttingen, Obere Karspüle 30,

 

Bildervortrag I am Mittwoch 26. April 2017:

1000 Jahre Jerusalem: Vom kanaanäischen

Zen­trum bis zur israelitischen Metropole unter David und Salomo (1900 bis 900 v. Chr.)

01 JerusalemHiskiamauer2015 eigenesPhoto

 

Das kanaanäische Jerusalem war eine Bergfestung mit monu­men­t­a­len Stadt­mauern und einem ausgeklügelten Wasser­ver­sor­gungs­­­sys­tem. König David machte Jerusalem um 1000 v. Chr. zur Re­­­sidenzstadt seines Reiches und ließ einen in der Bibel bezeug­ten königlichen Palast erbauen, dessen Grundmauern von 2005 ab teilweise freigelegt wurden. Sa­lo­mo erweiterte Jerusalem um eine große Palastanlage und ließ den „salomonischen Tempel“ errichten. Kürzlich wurde ein vor dem Tempelplateau liegendes 37 m langes Stück der salomonischen Stadt­mauer ausgegraben, die den Palast- und Tempelbereich schützte.

  

   

 

 

    

Jerusalem, Hiskiamauer

 

Bildervortrag II am Mittwoch 3. Mai 2017:

1000 Jahre Jerusalem: Von der Hauptstadt Judas bis zum

herodianischen Jerusalem (900 vor bis 100 nach Chr.)

20Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Zeit von König His­kia (Ende 8. Jh. v. Chr.). Zu sei­ner Zeit wurde das Nordreich „Is­rael“ von den Assyrern li­qui­diert, das Südreich „Juda“ ver­wüstet und Jerusalem belagert. Mit Hilfe einer neuen Stadt­mauer und eines aus dem Fel­sen geschlagenen unterirdischen Tunnels – er leitete das Wasser der außerhalb der alten Stadt­mauer gelegenen Gihonquelle ins Stadtinnere –, bereitete König Hiskia Jerusalem auf die assyrische Belagerung vor. Der noch heute begehbare „Hiskiatunnel“ – eine antike Meisterleistung – mündete in den „Teich Siloah“, der später unter König Herodes restauriert wurde. Im Jahre 2004 wurde dieser heute zugängliche Teich entdeckt. Er spielt auch in den Evangelien eine Rolle. 

 

   

 

 

 

  

  Jerusalem, Gihonquelle - verborgen in Karsthöhle

   

 

 

Bildervortrag III am Mittwoch 10. Mai 2017:

Auf den Spuren des Paulus in Lykien/Klein­­­asien: Die Hafenstädte Pha­selis und Myra

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 Zunächst werden die heute in einem Pinienwald lie­gen­den beachtlichen Ruinen der einst bedeutenden an­tiken Ha­fen­stadt Phaselis besichtigt, die über 3 Häfen ver­fügte. Alex­ander d. Große bezog hier einst sein Winterquartier.

Die antike Handelsstadt Myra war durch ihren Hafen An­dri­ake mit dem Mittelmeer ver­bunden. Hier wechselten der Apostel Paulus und die ihn bewachenden Soldaten auf seiner Reise zum Prozess nach Rom das Schiff. In Myra sind beeindruckende lykische Felsengräber, ein The­ater und die wunderschön ausgemalte Nikolausbasilika zu be­sich­tigen, die an Myras einstigen Bischof erinnert.

 

 

  

  

  

Myra, lykische Felsengräber